Stand: 22. Juli 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über IT-Dienstleistungen, Wartungsverträge, Einzelaufträge und sonstige Leistungen zwischen Simon Eberhardt, handelnd unter „Dataflare“, Hans-Carossa-Straße 31, 94544 Hofkirchen (nachfolgend „Dataflare“), und seinen Kunden (nachfolgend „Kunde“) – sowohl gegenüber Unternehmern (Gewerbekunden) als auch gegenüber Verbrauchern (Privatkunden) –, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, Dataflare stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Anfrage. Ein Vertrag kommt zustande, wenn Dataflare die Beauftragung des Kunden – ob per E-Mail, Telefon oder auf sonstigem Weg – ausdrücklich bestätigt oder mit der Leistungserbringung beginnt.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung der gebuchten Wartungspakete auf der Website bzw. aus der individuellen Beauftragung bei Einzelaufträgen und Stundenarbeit. Nicht ausdrücklich vereinbarte Leistungen sind nicht Vertragsbestandteil und werden, sofern gewünscht, gesondert beauftragt und abgerechnet.
Dataflare ist berechtigt, den Inhalt und Umfang der Wartungspakete mit Wirkung für die Zukunft anzupassen, sofern dies dem Kunden zumutbar ist und ihm rechtzeitig vorab mitgeteilt wird.
Es gelten die zum Zeitpunkt der Beauftragung auf der Website angegebenen bzw. individuell vereinbarten Preise, jeweils zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Wartungspakete werden monatlich im Voraus in Rechnung gestellt. Einzelaufträge und Stundenarbeit werden nach Leistungserbringung abgerechnet. Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
Im Wartungspaket enthaltene Stunden, die im jeweiligen Abrechnungsmonat nicht in Anspruch genommen werden, verfallen ersatzlos und werden nicht auf Folgemonate übertragen. Über das Stundenkontingent hinausgehender Aufwand wird nach dem jeweils gültigen Stundensatz gesondert in Rechnung gestellt.
Wartungsverträge werden auf unbestimmte Zeit geschlossen und beginnen mit dem vereinbarten Startdatum. Sie sind für beide Seiten monatlich mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende des jeweiligen Abrechnungsmonats kündbar. Die Kündigung bedarf der Textform (z. B. E-Mail).
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Der Kunde stellt Dataflare die für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge und Unterlagen rechtzeitig zur Verfügung und benennt einen erreichbaren Ansprechpartner. Verzögerungen, die aus einer verspäteten oder unzureichenden Mitwirkung des Kunden entstehen, gehen nicht zu Lasten von Dataflare.
Der Kunde ist für eine regelmäßige, dem Stand der Technik entsprechende Datensicherung seiner Systeme selbst verantwortlich, soweit nicht ausdrücklich eine Backup-Leistung von Dataflare beauftragt wurde.
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften, soweit nachfolgend nichts anderes geregelt ist. Bei Dienstleistungen (z. B. Fernwartung, Beratung, laufende Betreuung) schuldet Dataflare ein sorgfältiges Tätigwerden nach dem aktuellen Stand der Technik, keinen bestimmten Erfolg.
Dataflare haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung von Dataflare auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
Für den Verlust von Daten haftet Dataflare nur insoweit, als dieser Schaden auch bei ordnungsgemäßer, regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden eingetreten wäre.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen von Dataflare.
Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB steht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesondert zur Verfügung gestellten Widerrufsbelehrung.
Wünscht der Kunde ausdrücklich, dass Dataflare mit der Ausführung der Leistung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und bestätigt er, hiervon in Kenntnis zu sein, dass sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch Dataflare erlischt, so erlischt das Widerrufsrecht mit vollständiger Erbringung der Dienstleistung (§ 356 Abs. 4 BGB).
Beide Parteien verpflichten sich, im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordene vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln. Zur Verarbeitung personenbezogener Daten verweisen wir auf unsere Datenschutzerklärung.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt dies nur, soweit hierdurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts ihres gewöhnlichen Aufenthaltsorts gewährte Schutz nicht eingeschränkt wird.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis der Sitz von Dataflare.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.